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Deutsch als Zweitsprache

Der Unterricht in Deutschförderklassen ist auf die Bedürfnisse und Voraussetzungen der Kinder abgestimmt und berücksichtigt ihre individuelle Sprachkenntnisse und Lernvoraussetzungen. Das Ziel ist es, den Kindern eine möglichst umfassende Sprachkompetenz zu vermitteln, damit sie am Unterricht teilnehmen können. 
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Sport

Jeden zweiten Dienstag nimmt jede Klasse an einem speziellen Sportprogramm teil. Das Projekt heißt "Kinder gesund bewegen" und wird von der Sportunion Favoriten durchgeführt. Außerdem gibt es an unserer Schule eine "bewegte Klasse", die den Schwerpunkt "bewegtes Lernen" hat. 
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 Nachmittagskonzept

Offenes Arbeiten, offener Betrieb beschreibt am besten die Art und Weise, wie wir, die FZP der Jagdgasse 22 mit den Kindern zusammenarbeiten. Offener Betrieb bedeutet, dass der Rahmen und die Struktur für den Ablauf der Nachmittagsbetreuung von den FZP vorgegeben werden und die Kinder sich selbstständig in diesem Rahmen bewegen, lernen, hinterfragen und weiterentwickeln sollen und dürfen. Begleitet und geführt von den FZP werden diese Schritte mit den Kindern mitgegangen.

Damit ein freies, selbstständiges Bewegen der Kinder in diesem vorgegebenen Rahmen möglich ist, benötigt es klare Strukturen, klare Regeln und ein permanentes Zusammenarbeiten des Teams.  

Wir als FZP Team haben eine gemeinsame Vorstellung von Pädagogik, Werten und dem Umgang miteinander. Wir wollen eine Betreuung in einer respektvollen, wertschätzenden Umgebung anbieten. Das Team steht für Chancengleichheit, Diversität und für freie Weiterentwicklung aller Beteiligten am Nachmittag. Wir kommunizieren permanent miteinander, sind offen, ehrlich, direkt, kritisch, lobend und vieles mehr. Jede/r von uns hat eigene Schwächen und Stärken und genau da ergänzen wir uns als Team. Jede/r kann gezielt eigene Stärken einbringen und die anderen können die Schwächen der anderen ausgleichen. Das Team ist unglaublich flexibel und zielorientiert. Und unser gemeinsames Ziel ist eine gemeinsame, qualitativ hochwertige Zeit am Nachmittag.
Wir als FZP haben eigene Regeln untereinander, zu denen gehören unter anderem:
  • Direkt und persönlich alle Anliegen, die man hat, ansprechen
  • Ehrlichkeit, Fairness, gewaltfreie Kommunikation, Bemühung um Erkennung eigener Vorurteile, respektvoller Umgang
  • Einhalten der Vorgaben der BiM und der Schulleitung
Das Tolle ist, jede/r darf und soll so sein wie er/sie ist, das macht unser Team besonders und die Kinder wissen ganz genau, dass alle FZP authentisch sind. Unser Motto ist, lebe den Kindern Werte und Verhalten vor, indem du so bist wie du bist.

Um für ein geregeltes Miteinander zu sorgen, haben wir gemeinsam mit den Kindern Regeln ausgearbeitet. Diese wurden verschriftlicht und in der Schule aufgehängt.

Allergrößten Wert legen wir auf Selbstständigkeit, ehrliche Kommunikation, freies Entscheiden, Verantwortung übernehmen und Konsequenzen tragen. Das ist unser Alltag als Team, das ist auch das, was wir den Kindern vorleben. Und die Kinder sind der größte Teil unseres Alltags, sie sind der Alltag. Und um diesen Alltag gemeinsam so ideal wie möglich für alle Beteiligten zu gestalten, machen wir das gemeinsam mit den Kindern. Bis auf einige Fixpunkte, wie z.B. Mittagessen, Lernstunden und 1 Stunde wöchentlich turnen dürfen die Kinder selbstständig an den Nachmittagen wählen, an welchen angebotenen Aktivitäten und Projekten sie sich beteiligen oder ob sie frei spielen, frei basteln, frei lesen etc. wollen. Fast alles beruht auf Freiwilligkeit der Kinder. Wer will kann, wer nicht will muss nicht, es gibt immer die Möglichkeit frei zu spielen, beaufsichtigt natürlich und nicht gelenkt.
Die Angebote stammen aus den verschiedensten Bereichen, wie z.B. Musik, Sport, Natur und Garten, soziales Miteinander, Entspannung und regelmäßige Ausflüge freitags. Wir FZP decken verschiedenste Teile der Angebote, jede/r nach persönlicher Stärke und Interesse ab.
Die meisten Projekte laufen lang, meistens über ein ganzes Schuljahr, immer regelmäßig zu bestimmten Zeiten, damit die Kinder eine Routine entwickeln können. Die Kinder melden sich freiwillig für diese Angebote an. Erfahrungsgemäß nimmt jedes Kind aus der Nachmittagsbetreuung an mehreren Angeboten teil.

FZP geben den Tagesablauf vor und kommunizieren diesen den Kindern täglich und persönlich. Optische Hilfen sind in allen Bereichen der Schule, die von uns nachmittags benutzt werden für die Kinder als Orientierungshilfe angebracht und sie können jederzeit einen von 11 FZP um Hilfe bitten.
Ziel ist es, dass die Kinder selbstständig in die Nachmittagsgarderobe, zum Speisesaal, in die Lernstunde, in den Hof und zum Gruppenraum gehen und ihre Aufgaben wie z.B. Hausschuhe anziehen, Schuhe in Garderobe stellen, Schultasche zum Schultaschenparkplatz stellen usw. erledigen. In der Regel schaffen die Kinder das nach etwa 2 Monaten, manchmal etwas schneller, mal langsamer. 2 bis 3 Monate werden sie von uns permanent begleitet, bis sie in der Lage sind, sich selbstständig in der Schule zu orientieren. Die Kinder, die das schon können, machen es selbstständig.  Sie schätzen die Freiheit, dass sie selbstständig z.B. zum Speisesaal kommen dürfen unheimlich.  Der offene Betrieb stärkt das Selbstbewusstsein, macht frei und unabhängig, die Kinder lieben es.

Werden die Kinder zu keinen Aktivitäten „gezwungen“, indem sie selbst entscheiden welches Angebot sie am Nachmittag annehmen wollen oder nicht, entsteht viel weniger schlechte Stimmung und Energie bei allen Beteiligten.

Viele Aktivitäten werden auch spontan angeboten, abhängig vom Wetter, schulinternen Terminen, Krankenständen und auch oft Unerwartetem. Trotzdem versuchen wir, so gut wie möglich, immer eine gewisse Routine an den einzelnen Tagen zu haben.

Früheste Abholzeit ist um 15:30. Die FZP entlassen die Kinder um 15:30 beim Schultor persönlich, die Eltern warten vor der Schule. Ab 15:30 sind dann alle Kinder mit den FZP, die nicht turnen, im EG in der Sammelgruppe. Dort werden hauptsächlich Aktivitäten aus dem Bereich Basteln angeboten, die wiederum freiwillig für die Kinder sind und Gesellschaftsspiele gespielt.  Wer nicht mitmachen will, wird beaufsichtigt und darf frei spielen. Ab 16:30 werden die Kinder dann laufend bis 17:30 entlassen.

Ich sehe große Vorteile unserer Nachmittagsgestaltung, da fast alles auf Freiwilligkeit beruht, die Kinder sehr selbstständig werden und alle Altersgruppen zusammen den Nachmittag verbringen. Die Kleinen lernen von und mit den Großen, diese wiederum bekommen von uns die Möglichkeit sich von Zeit zu Zeit zurückzuziehen, damit nur die „Großen“ untereinander sind.

 
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